Vegane Bananenmuffins

vegane Bananenmuffins
vegane Bananenmuffins

Mein erstes veganes Rezept - Bananenmuffins

Nein ich bin keine Veganerin, ich ernähre mich auch nicht vegetarisch, dennoch beschäftige ich mich zur Zeit immer mehr mit pflanzlichen Alternativen. 

Schon nach meinen London-Aufenthalt letztes Jahr habe ich mich immer mehr damit befasst. Dort habe ich zwei komplett vegane und glutenfreie Desserts von Philip Khoury (Harrods) probiert und war begeistert! Nicht nur optisch perfekt, sondern auch geschmacklich hervorragend.

Doch nachdem ich mich selber nicht vegan ernähre, bedarf es erstmal viel Recherchearbeit, was denn nun vegan ist und was nicht.

Ist Zucker vegan? Welche Alternative gibt es zu Eiern? Diese und viele Fragen mehr habe ich mir gestellt und mich informiert.
Es gibt tatsächlich Zucker, der nicht vegan ist, weil im Herstellungsprozess tierische Produkte verwendet werden. 

Bananen sind ein hervorragender Eiersatz und man merkt es am Schluss eigentlich nicht, dass keine Eier enthalten sind. 

Doch wieso ein kompliziertes veganes Dessert zaubern, wenn es auch einfach geht? So wie die Veganen Bananenmuffins.

Schnell und einfach soll es gehen...

Und deshalb ist dieses vegane Bananenmuffin Rezept ganz spontan entstanden. Gerade noch auf dem Balkon in der Sonne gelegen und den Frühling genossen schon sitze ich 25 min später wieder mit einem leckeren veganen Muffin auf dem Balkon und es kann mit dem Entspannen weitergehen.
Ist das nicht toll? Backen muss nicht immer eine Wissenschaft sein, sondern geht auch manchmal 😉 schnell und unkompliziert.

Noch dazu habe ich überreife Bananen verwendet, die sonst schlecht geworden wären und habe dadurch gleich einen Eiersatz gehabt. Einen Sojajoghurt hatte ich auch noch im Kühlschrank und somit hatte ich schon mal die flüssige Basis meiner Bananenmuffins parat. 

Natürlich habe ich auch diese Veganen Bananenmuffins mit Dinkelmehl gebacken, aber das habe ich sowieso immer auf Vorrat zuhause. Noch ein paar gemahlene Haselnüsse, etwas Zucker und Kakaonibs dazu und fertig sind die Veganen Bananenmuffins.

Bananenmuffins vegan

Du magst es nicht vegan?

Du möchtest doch lieber klassich mit Ei und normalem Joghurt arbeiten. Dann füge noch 3 Eier hinzu und verwende statt Sojajoghurt, normalen Joghurt. 

Aber ich verspreche dir eines…die veganen Bananenmuffins schmecken gar nicht „vegan“, sondern einfach nur richtig lecker! Probiere es doch aus und überzeuge dich selbst.

Vegan Bananen Muffins Kakaonibs

Das Topping

Ich will ganz ehrlich sein…mein erster Gedanke war, eine Sahnetopping wäre super. ABER MOMENT…Sahne ist ja nicht vegan. Hoppla, da wäre mir doch glatt ein Missgeschick passiert. 

Also muss eine vegane Alternative her. Ich liebe die Kombination aus Banane und Erdnuss und praktischer Weise hatte ich noch Crunchy Erdnussbutter zuhause. Doch aufgepasst, nicht jede Erdnussbutter ist automatisch vegan. Wirf lieber mal einen Blick auf die Zutatenliste.

Neben der Ernussbutter habe ich noch Kakaonibs als Topping verwendet. Statt den Kakaonibs könnt ihr natürlich auch dunkle vegane Schokolade verwenden.

Vegane Bananenmuffins in Bildern

Vegane Bananen Muffins

Gericht: Nachspeise
Keyword: banane, bananen muffins, muffins, vegan, vegane muffins
Yield: 12

Equipment

  • Rührschüssel
  • Gabel
  • Muffin-Backform
  • Muffin-Förmchen

Materials

Teig

  • 4 Bananen (sehr reif)
  • 150 g Dinkelmehl
  • 150 g Soja Joghurt
  • 150 g brauner Zucker
  • 80 g gemahlene Nüsse
  • 30 g Kakao Nibs
  • 1 Pck Backpulver

Topping

  • Kakao Nibs
  • Erdnussbutter

Anleitungen

Muffins

  • Bananen mit einer Gabel zerdrücken.
  • Bananen mit Sojajoghurt und Zucker vermengen.
  • Gemahlene Nüsse, Dinkelmehl und Backpulver unter die Bananen-Joghurt-Masse heben.
  • Anschließend noch die Kakaonibs oder dunkle Schokostückchen unterheben.
  • Anschließend ein Muffinblech mit Muffinförmchen befüllen und Förmchen befüllen.
  • Bei 180 Grad etwa 20 Minuten gold gelb backen.

Topping

  • Etwas Erdnussbutter vorsichtig erhitzen, sodass sie flüssig wird.
  • Erdnussbutter über die gebackenen Muffins verteilen und mit Kakaonibs bestreuen.